ZOM / ZIM

ZIM

Zentrum für Innere Medzin
Oberdürrbacher Straße 6
97080 Würzburg

Sekretariat und Terminvergabe:
Frau Monika Schrei

Raum: A4.-1.972
Tel.: (09 31) 2 01 - 4 02 01
Fax: (09 31) 2 01 - 64 02 01

Anmeldung und Fragen zur Untersuchung:

Frau Hiebl
Raum: A4.-1.962
Tel.: (0931) 2 01-4 01 51

Sekretariat und Anmeldung zur Sonograpie:

Frau S. Feineis
Raum: A4.-1.925
Tel.: (0931) 2 01-4 02 05

Blutentnahme:

Raum: A4.-1.979
Tel.: (0931) 2 01-4 07 30
Zeiten zur Blutentnahme:
Mo. - Fr. von 8:00 - 15:00 Uhr

Lageplan-UKW_ZIM-ZOM

Ultraschallabteilung

In der Inneren Medizin hat die nicht-invasive Ultraschall-Untersuchung einen überragenden Stellenwert gewonnen. Durch die technischen Innovationen der letzten Jahre sind zahlreiche Erkrankungen ausschließlich mit den Mitteln des Ultraschalls diagnostizierbar geworden.

In der Abteilung werden an modernen Geräten Untersuchungen der Bauchorgane (Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Nebennieren, Harnblase, Prostata, Dünn- und Dickdarm) durchgeführt. Hinzu kommt die Beurteilung von Lymphknoten sämtlicher Körperregionen (Bauchhöhle, Hals, Achselhöhlen, Leistenregion), der Halsweichteile (Schilddrüse, Nebenschilddrüsen, Kopfspeicheldrüsen, Muskulatur) und der Blutgefäße (Arterien und Venen des Bauchraumes, des Halses und der Extremitäten).

Neben der Beurteilung der Organe im schwarz-weißen B-Bild können Störungen des  Blutflusses in den Arterien und Venen mit der farbkodierten Duplex-Sonographie (Farbdoppler/Powerdoppler) erfasst werden. Zur Darstellung von Organveränderungen, die mit den oben genannten Ultraschallverfahren nicht oder nicht eindeutig erkannt werden können, erfolgt die Untersuchung mit Signalverstärkern (Ultraschall-Kontrastmitteln).

Ultraschallgesteuert werden Punktionen von Organen (v. a. Leber, Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Lymphknoten) und Körperhöhlen (Bauchhöhle, Pleurahöhle) durchgeführt, wenn nur so die Diagnose einer Erkrankung zu sichern ist oder wenn es sich um eine therapeutische Maßnahme handelt. Die Probenentnahme erfolgt in örtlicher Betäubung, so dass die Patientenbelastung möglichst gering gehalten werden kann.

In unserer Ultraschall-Abteilung wird gleichzeitig an mehreren Geräten untersucht (von mehreren erfahrenen Ärzten).  Von pflegerischer und administrativer Seite kümmert sich um die Patienten seit 2003 Frau S. Feineis. Ultraschall-Leistungen werden sowohl für ambulante als auch stationäre Patienten erbracht.

Häufig gestellte Fragen zur Ultraschalluntersuchungen:

Wo befindet sich die Ultraschallabteilung?
Die Ultraschallabteilung befindet sich im Ambulanzbereich der Medizinischen Klinik und Poliklinik II, Universität Würzburg, Josef Schneider Str. 2, 97080 Würzburg (Bau C1, Erdgeschoß, Raum Sonographie 1 und 2). Ein weiterer Standort befindet sich in der Klinikstraße 6-8, 97070 Würzburg.

Wie werden Untersuchungen angemeldet?
Patienten aus der Medizinischen Klinik und Poliklinik II werden über die klinikinterne EDV angemeldet. Für ambulante Untersuchungen und Patienten aus anderen Kliniken kann ein Untersuchungstermin unter der Tel.: (0931) 2 01-4 02 20 vereinbart werden.

Welche invasiven Ultraschalluntersuchungen werden duchgeführt?
Verschiedene invasive, ultraschallgesteuerte Untersuchungen werden routinemäßig durchgeführt. Bei diesen Untersuchungen punktiert man unter gleichzeitiger Kontrolle mit dem Ultraschallgerät Organe oder Körperhöhlen um Proben zu entnehmen, mit denen die Diagnose einer Erkrankung gesichert werden kann. Die Verwendung des Ultraschalls während der Punktion erlaubt ein genaues Zielen auf den Bereich, den man mit der Punktionsnadel erreichen möchte und trägt somit zu einer erhöhten Sicherheit dieses Eingriffs bei. Zu den Organen, die auf diese Weise punktiert werden, zählen hauptsächlich die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Schilddrüse und die Lymphknoten. Die Körperhöhlen, die punktiert werden, um Flüssigkeiten zu entnehmen oder Medikamente einzufüllen, sind die Bauchhöhle und die Brusthöhle. Auch Raumforderungen im Bauchraum oder an anderen Stellen des Körpers, deren Ursprung nicht bekannt ist (Tumore, Einblutungen, Flüssigkeitsansammlungen u.a.), werden mit Hilfe der gleichzeitigen Ultraschalluntersuchung zur Entnahme einer Probe oder zur Entlastung punktiert. Vor einer invasiven Ultraschalluntersuchung (ultraschallgesteuerte Punktion) werden die Patienten über die Notwendigkeit und Risiken sowie den Ablauf des Eingriffs aufgeklärt. Eine örtliche Betäubung erleichtert dem Patienten die Entnahme der Probe.

Welche Nebenwirkungen hat eine Ultraschalluntersuchung?
Nebenwirkungen der Ultraschalluntersuchungen, die seit vielen Jahren auch in der Kinderheilkunde und in der Schwangerschaft angewendet werden, sind nicht bekannt. Aus diesem Grund kann diese schmerzlose Methode beliebig oft wiederholt werden.

Wie muss man sich auf Ultraschalluntersuchungen vorbereiten?
Für die umfassende Untersuchung des Bauchraumes ist es sinnvoll, einige Stunden zuvor nichts gegessen oder getrunken zu haben, da mit der Nahrungsaufnahme Luft in den Darm gelangt und damit einzelne Abschnitte des Bauchraumes mit dem Ultraschallgerät nicht mehr sicher eingesehen werden können (Ultraschallwellen können Luft, die sich z.B. im Darm befindet, nicht durchdringen). Sollte ein Patient viel Luft im Darm haben, ist vor der Untersuchung die Einnahme eines entblähenden Medikamentes sinnvoll. Durch Nahrungsaufnahme kommt es auch zu einer Entleerung der Gallenblase und damit können Veränderungen der Gallenblasenwand oder auch Veränderungen im Inneren der Gallenblase (Steine, Polypen, Tumore) nicht mehr sicher beurteilt werden. Kontrolluntersuchungen einzelner Bauchorgane erfordern nicht zwangsläufig den Verzicht einer vorherigen Nahrungsaufnahme. Alle übrigen Bereiche des Körpers können ohne spezielle Vorbereitung mittels Ultraschall beurteilt werden.

Wie lange dauert eine Ultraschalluntersuchung?
Abhängig von den Untersuchungsbedingungen und der Fragestellung dauert die Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes etwa 15 Minuten. Durch die schriftliche Befunddokumentation und den Wechsel von einem Patienten zum Nächsten kann man im Durchschnitt mit etwa 30 Minuten pro Untersuchung rechnen. Gezielte Untersuchungen einzelner Organe sind entsprechend kürzer. Die Bearbeitung spezieller Fragestellungen bei denen z.B. verschiedene Messungen durchgeführt werden müssen, kann jedoch genauso wie aufwendige ultraschallgesteuerte Punktionen, deutlich länger dauern. Durch das gezielte Abrufen von Patienten von einem vorbestehenden Untersuchungsplan ist grundsätzlich ein zügiges Bearbeiten der Einzelfälle möglich. Dabei werden zuerst Patienten untersucht, die auf Grund von bestimmten Erkrankungen nicht lange ohne Nahrungsaufnahme sein können oder die noch für weitere Untersuchungen am gleichen Tag vorgesehen sind. Leider kommt es durch individuell unterschiedliche Untersuchungsbedingungen bzw. Fragestellungen, Transportverzögerungen, zeitliche Verschiebungen im Bereich der Versorgung von ambulanten Patienten und nicht zu letzt durch zusätzliche Notfalluntersuchungen immer wieder zu kurzfristigen Verzögerungen oder längeren Wartezeiten, die z.B. durch späteres Abrufen von stationären Patienten ausgeglichen werden müssen.

Wer kann weitere Fragen zur Ultraschalluntersuchung beantworten?
In der Medizinischen Klinik und Poliklinik II sind zahlreiche Ärzte mit dieser Untersuchungsmethode sehr gut vertraut und können während des Klinikaufenthaltes oder im Rahmen einer ambulanten Vorstellung Fragen zu den verschiedenen Ultraschalluntersuchungen beantworten. Darüber hinaus sind in speziellen Fällen auch die in der Ultraschallabteilung tätigen Ärzte unter der Tel.: (0931) 2 01-4 02 20 erreichbar.